Jürgen Keck: Polizeipräsidium muss in Konstanz bleiben

Verlegung des Polizeipräsidiums von Konstanz nach Tuttlingen macht keinen Sinn

Die Meldungen der letzten Tage, dass einige Teile der CDU-Fraktion eine Verlegung des Polizeipräsidiums von Konstanz nach Tuttlingen fordern, verfolgt  der Konstanzer Landtagsabgeordnete Jürgen Keck mit großer Sorge. Eine Abkehr, vom Polizeipräsidium Konstanz mache nur wenig Sinn, so Keck.

Jürgen Keck wörtlich: „Die von Innenminister Strobl eingesetzte Expertenkommission bestätigt die Forderungen der FDP-Fraktion, nach zwei weiteren Polizeipräsidien. Des Weiteren spricht sich die Kommission für den Erhalt des Polizeipräsidiums in Konstanz aus. Es verwundert daher zum einen, weshalb sich Teile der CDU-Fraktion, gegen die Meinung ihres Innenministers, für eine Verlegung von Konstanz nach Tuttlingen aussprechen, zum anderen weshalb die Grünen den Empfehlungen der Expertenkommission nur in der Frage um den Standort Konstanz folgen, die Forderung zweier weiterer Polizeipräsidien jedoch ablehnen. Es bleibt daher zu hoffen dass sich Innenminister Strobl ausnahmsweise gegen die Grünen sowie gegen Teile der eigenen Fraktion durchsetzen kann.“

Auch aus finanzieller Sicht mache eine Verlegung von Konstanz nach Tuttlingen keinen Sinn, wie Tassilo Richter, Bundestagskandidat der FDP im Landkreis Konstanz, zu bedenken gibt. Dagegen verfüge der Standort Konstanz bereits über die erforderlichen Liegenschaften als Sitz des Polizeipräsidiums für die Kreise Konstanz, Rottweil, Tuttlingen und den Schwarzwald-Baar-Kreis.