Leserbrief zum Artikel unter der Rubrik Christliche Welt „Lazarus und die FDP“ (Südkurier vom 06.05.2017)

Herr Fricker hat die Sachlage sicherlich gut beleuchtet und man kann Ihre Meinung durchaus teilen. Dennoch möchte ich hiermit auch den Blick auf noch folgende weitere Punkte legen.

Unsere Innenstädte haben das Problem, dass Sie immer mehr veröden. Die kleinen Geschäfte stehen in unmittelbarer Konkurrenz zu den Onlinegeschäften, diese haben 24 Stunden 7 Tage die Woche geöffnet. Wir als FDP möchten den kleinen Geschäften die Möglichkeit bieten, wenn es für die kleinen Geschäfte von Vorteil ist, auch sonntags zu öffnen. Jede bzw. jeder der bereits den verkaufsoffenen Sonntag organisiert hat, kennt die Bürokratie welche hier zu bewältigen ist. Es müssen verschiedene Genehmigungen, unter anderem auch die der Kirchen, eingeholt werden. Hier möchten wir als FDP es den Unternehmen und Organisatoren erleichtern. Die Freien Demokraten haben beim Bundesparteitag beschlossen, dass jedes Geschäft sowie Dienstleister selbst entscheiden können sollten, wann sie öffnen und schließen. Denn es ist nicht nötig, dass der Staat entscheidet, dass ein Geschäft am Flughafen sonntags geöffnet haben darf aber eines in der Innenstadt nicht.

Wenn wir unseren Blick auf andere Länder wie zum Beispiel Italien richten, gibt es dort kaum gesetzlich geregelte Ladenöffnungszeiten. Aber wir sehen dort auch, dass deswegen nicht jedes Geschäft rund um die Uhr geöffnet hat, sondern der Markt sich hier selbst reguliert und die Inhaber genau wissen, wann es sich für sie lohnt zu öffnen und wann nicht.

Es ist eine Chance zu mehr Freiheit und Selbstbestimmung für jedes einzelne Geschäft.

 

Mit freundlichen Grüßen

Elke Bass – Kreisvorsitzende –

Terror von Rechts – Eine unterschätzte Gefahr?

Einladung zu einem Vortrag an der

Universität Konstanz, G 421
Universitätsstraße 10
78464 Konstanz

Am 02.05.2017 um 19:00 – 21:00Uhr

Veranstalter ist die Reinhold-Maier-Stiftung

Der Eintritt ist kostenlos.

PDF und Anmeldung gibt es hier …

Thema

In Zeiten der berechtigten Sorge um den islamistischen Terror tritt in den Hintergrund, dass auch der rechtsextremistisch motivierte Terrorismus eine reale Gefahr in der Bundesrepublik darstellt. Am 4. November 2011 nahmen sich die bundesweit gesuchten Neonazis Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt nach einem Banküberfall in Eisenach (Thüringen) das Leben. Dadurch flog der Nationalsozialistische Untergrund“ (NSU) auf, der über ein Jahrzehnt unbemerkt von Rechtsstaat und Öffentlichkeit mordend durch Deutschland zog. Der Strafprozess vor dem Oberlandesgericht München und zahlreiche Untersuchungsausschüsse im Bund und den Ländern versuchten seitdem Licht ins Dunkel zu bringen.

Rechtsanwalt Benjamin Strasser wird im Rahmen eines Vortrags über die Arbeit des ersten NSU-Untersuchungsausschusses in Baden-Württemberg und die politischen Konsequenzen berichten.

In Zusammenarbeit mit der LHG Konstanz

Dienstag, 02. Mai 2017, 19:00 Uhr

Begrüßung: Maximilian Schrumpf, Vorsitzender der Liberalen Hochschulgruppe Konstanz

Grußwort: Tassilo Richter, Mitglied im Kreisvorstand der Freien Demokraten Konstanz

Vortrag: „Terror von Rechts – Eine unterschätzte Gefahr?“, Benjamin Strasser – Rechtsanwalt

Benjamin Strasser

ist Rechtsanwalt und Mitglied im Landesvorstand der Freien Demokraten Baden-Württemberg. Er arbeitete als parlamentarischer Berater für die FDP/DVP-Landtagsfraktion Baden-Württemberg im „NSU Untersuchungsausschuss“.

PDF und Anmeldung gibt es hier …